Friedrich Schröder-Sonnenstern - Kurzbiographie (1892-1982)

 
1892 in Kaukehmen bei Tilsit/Ostpreußen geboren
1906-1912 Erziehungsanstalt, Abbruch einer Gärtner- und Meiereilehre, Landstreicherei, Zirkus- und Stalljunge

1912-1919 mehrfach kurzzeitige Aufenthalte in psychiatrischen Anstalten Entmündigung wegen Geisteskrankheit

1919 Flucht nach Berlin
1919-1933 Gründung einer Sekte, gibt sich als "Geheimrat Professor
Dr. phil Eliot Gnass von Sonnenstern" aus; "Psycho-Graphologe", Astrologe, "magnetopathischer Heiler", Wanderprediger
1933 Verhaftung wegen Wahrsagerei und Kurpfuscherei,
Einweisung in die psychiatrische Anstalt Neustadt/Holstein
1933-1934 in der Anstalt entstehen erste Zeichnungen
1949 Beginn der Zeichentätigkeit
ab 1950 Galerie Springer, Berlin
1959 Galerie Les Mages, Vence, «Art Brut»
«Exposition Internationale du Surrealisme»,
Galerie Daniel Cordier, Paris
seit 1960 zahlreiche Einzel- und Kollektivausstellungen,
u. a. in der Galerie Brockstedt, Hamburg,
D'Arcy Galleries, New York, Galleria Schwarz, Mailand,
Aoki Gallery, Tokio
1967 Retrospektive Kunsthalle Düsseldorf
1973 Retrospektive Kestner Gesellschaft Hannover/
Haus am Waldsee, Berlin
1982 Schröder-Sonnenstern stirbt in seinem 90. Lebensjahr in Berlin